Sächsische Judoka fühlen sich geehrt den „Tag der Sachsen“ mitzugestalten

Für Sportverbände ist der „Tag der Sachsen“ eine super Gelegenheit ihre Sportart einem breiten Publikum näher zu bringen. Einer der Sportverbände im Kuratorium ist der Judo-Verband Sachsen e. V. Wir haben die Gelegenheit genutzt und uns mit dem Vorstandsmitglied Franziska Andreis unterhalten, welche sich schon riesig auf den „Tag der Sachsen“ freut.

Sie sind Mitglied im Kuratorium des „Tages der Sachsen“. Was verbindet der Judo Verband mit dem „Tag der Sachsen“?

Der Judo-Verband Sachsen e. V. ist die gemeinnützige Organisation, die im Land Sachsen alle Vereine und Abteilungen, die Judosport betreiben, zusammenfasst mit dem Ziel und der Aufgabe, die Sportart Judo zu entwickeln sowie die Förderung des Judosports in allen seinen Bereichen und den Sport in seiner Gesamtheit zu unterstützen. Judo in Sachsen wird auf allen Leistungsebenen betrieben. Ein vielseitig ausgebautes Wettkampfsystem bietet in allen Altersklassen Meisterschaften und Turniere an. Im Spitzen- und Nachwuchsleistungssport werden im Landesleistungsstützpunkt Kader für unserer Nationalmannschaften entwickelt. Zudem verfügt der Judo-Verband über einen Stand von über 500 lizenzierten Trainern, für die regelmäßig Fortbildungen zur Lizenzverlängerung und weitere spezielle Qualifizierungsmaßnahmen organisiert werden. Der Judo-Verband ist zusätzlich berechtigt, Veranstaltungen zur Aus- und Fortbildung für alle Lizenzstufen (Trainer C, B und A) im Auftrag und in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Judobund zu gestalten. Im Bereich der Jugend sind die Schwerpunkte des Wirkens gemeinsame sportliche und überfachliche Aufgaben der Jugenderziehung und Jugendpflege. Die Jugend will durch ihre Jugendarbeit junge Menschen zu Toleranz, Eigenverantwortlichkeit und sportlicher Fairness führen. Die Sportart Judo bietet in seiner Vielfalt ein breites Repertoire um zur körperlichen, geistigen und sittlichen Erziehung junger Menschen beitragen und dadurch Lebensbejahung und Freiheitsliebe zu fördern

Sie sind Mitglied im Kuratorium des „Tag der Sachsen“. Was verbindet der Judoverband mit dem „Tag der Sachsen“?

Der „Tag der Sachsen“ ist das größte sächsische Fest für Vereine und Verbände. Er bietet die Möglichkeit eines gegenseitigen Kennenlernens sowie des gemeinsamen Miteinanders und einen offenen Austausch. Besonders nach dem schwierigen Jahr 2020/21 ist es eine hervorragende Plattform für uns, um die Sportart Judo und deren Werte in Erinnerung zu rufen und sich als Sportverband zu präsentieren. Es gibt nur selten die Möglichkeit den Judosport in seiner ganzen Vielfalt zu zeigen. Wir sind glücklich und geehrt, dass wir zu dieser Veranstaltung einen Teil beitragen können und dürfen.

In welcher Rolle sieht sich der Judoverband zum „Tag der Sachsen“? Sind Sie nur mit einem Infostand vertreten oder steht da noch viel mehr dahinter?

Als Judo-Verband möchten wir uns gerne vielfältig präsentieren. Dazu gehört einerseits ein Informationsstand zu unserer Sportart, aber auch die aktive Vorführung von Judotechniken und vielleicht sogar das Angebot Teile des Judo selbst einmal zu probieren. Neben diesen Angeboten wären wir gerne Teil des Festumzugs, denn unser Maskottchen „August der Mattenfeger“ bräuchte dringend wieder etwas Auslauf

Was verbindet der Judoverband mit dem Motto „Sachsens Pioniergeist entdecken?“

Judo ist eine Sportart, welche der ständigen Weiterentwicklung unterliegt. Als Verband mit einer hohen Mitgliederzahl von Kindern und Jugendlichen ist es uns stets wichtig, neue Wege zu finden, die Neugier und das Interesse der Sportler aufrechtzuerhalten sowie auch den Mut aufzubringen in verschiedene Richtungen zu probieren. Wir wollen keinen Stillstand in unserem Verband, sondern eine stetige Weiterentwicklung.